Am 10. Mai war es so weit: Gemeinsam mit über 200 Gästen durften wir unser 100-jähriges Bestehen feiern. Dabei waren nicht nur die Mitarbeiter samt ihren Familien eingeladen, sondern auch unzählige weitere Weggefährten wie Geschäftspartner, Dienstleister und Freunde. Seniorchef Erhard Linnenkamp (84) und Jan-Hendrik Linnenkamp (55) berichteten dabei in einem kurzweiligen Interview über die Entwicklung des Transportunternehmens.
Was 1926 als Fuhrbetrieb mit einem Pferdewagen begann, wurde erfolgreich zu einem mittelständischen Unternehmen mit knapp 70 Mitarbeitern weiterentwickelt. Lob dafür gab es vor allem von der Bielefelder Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer (CDU), die in ihrer Festrede vor allem das Unternehmertum der Familie Linnenkamp in den Fokus rückte, denn dieses „bedeute Beständigkeit, Mut, Anpassungsfähigkeit und unternehmerische Weitsicht“. Für diese Eigenschaften wurde das Unternehmen dann mit dem bronzenen Leineweber ausgezeichnet, den die Stadt Bielefeld seit knapp 50 Jahren für außergewöhnliche unternehmerische Leistungen zu 100-jährigen Jubiläen vergibt.
Viel Zuspruch gab es auch vom Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen-Lippe, Jörn Wahl-Schwentker: „Als Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld ist es mir eine außerordentliche Ehre, Ihnen zum 100-jährigen Bestehen der Firma Linnenkamp Internationale Transporte GmbH hier im Lokschuppen zu gratulieren. Und ich freue mich ganz besonders, ein kurzes Grußwort halten zu dürfen. Von Spediteur zu Spediteur.“ Dabei betonte er, wie viel Weitsicht und unternehmerisches Fingerspitzengefühl dazu gehören, ein Transportunternehmen zu einem so prestigeträchtigen Jubiläum zu führen.
Mahnende Worte gab es in der Rede allerdings auch, jedoch ausschließlich zur steigenden Bürokratie und dem „zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck“, die alle Unternehmen in Ostwestfalen „spürbar unter Druck setzen“.
Nach dem offiziellen Teil der Feier konnten sich alle Gäste bei schönem Wetter und ausgelassener Stimmung von leckerem Grillgut und einem Musik-Express, der auf dem Außengelände des Lokschuppens bereits stand, verwöhnen lassen.




